
20, Feb. 2026
Wie wählt man seinen Immobilienmakler aus? Die Kriterien, die wirklich den Unterschied machen
Einen guten Immobilienmakler zu finden ist gar nicht so einfach. Klingt banal, aber mal ehrlich : Wer hat schon Zeit, dutzende Agenturen zu vergleichen, bevor er eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen seines Lebens trifft ? Die meisten vertrauen dem erstbesten Namen, den sie bei Google sehen – oder dem Makler, den der Nachbar empfohlen hat. Manchmal geht das gut. Manchmal nicht.
Wer sich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, findet auf Seiten wie loiscellierimmobilier.com interessante Einblicke in die Arbeitsweise professioneller Immobilienberater – das kann helfen, besser zu verstehen, was einen wirklich kompetenten Makler ausmacht.
Lokale Marktkenntnis – kein Nice-to-have, sondern Pflicht
Der erste Punkt, den ich immer wieder unterschätzt habe : die lokale Expertise. Ein Makler, der Ihnen erzählt, er kenne „die ganze Region“, ist noch kein guter Makler. Was zählt, ist ob er die spezifischen Preise, Nachfragen und Eigenheiten Ihres Stadtviertels kennt. Straße für Straße, nicht nur grob.
Fragen Sie ruhig direkt : Wie viele Objekte haben Sie in den letzten zwölf Monaten in diesem Bezirk verkauft ? Was war der durchschnittliche Verkaufszeitraum ? Wenn der Makler da ins Stocken gerät – schlechtes Zeichen.
Transparenz bei den Konditionen – keine bösen Überraschungen
Maklergebühren in Deutschland liegen oft zwischen 3 und 7 Prozent des Kaufpreises, manchmal aufgeteilt zwischen Käufer und Verkäufer. Das ist nicht wenig. Umso wichtiger, dass alles von Anfang an klar auf dem Tisch liegt.
Ein seriöser Makler erklärt seine Provision, ohne dass man dreimal nachfragen muss. Er legt den Maklervertrag offen, erläutert die Laufzeit und sagt Ihnen, was passiert, wenn der Verkauf nicht klappt. Vage Antworten ? Finger weg. Wirklich.
Kommunikation – unterschätzter Faktor Nummer eins
Ich finde, dass viele Menschen diesen Punkt total unterschätzen. Dabei ist er entscheidend. Wie schnell antwortet der Makler auf Ihre Nachrichten ? Wie erklärt er Ihnen den Prozess ? Fühlen Sie sich gut informiert – oder haben Sie das Gefühl, immer hinterherlaufen zu müssen ?
Ein Makler, der erst nach zwei Tagen auf eine E-Mail antwortet und sich beim ersten Treffen kaum Zeit nimmt, wird das auch während des Verkaufsprozesses so handhaben. Und da kann es teuer werden.
Das Netzwerk – wer steckt dahinter ?
Ein erfahrener Makler arbeitet selten allein. Er hat Kontakte zu Notaren, Banken, Handwerkern, Gutachtern. Dieses Netzwerk kann einen echten Unterschied machen – besonders wenn es bei einer Transaktion zu Komplikationen kommt, was gar nicht so selten ist.
Fragen Sie also ruhig : Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen ? Haben Sie Erfahrung mit Finanzierungsberatung oder können Sie jemanden empfehlen ? Die Antworten sagen viel über die Professionalität aus.
Online-Präsenz und Vermarktung – wie wird Ihre Immobilie präsentiert ?
Ein Makler im Jahr 2025, der Ihre Wohnung nur mit schlechten Handyfotos auf einem einzigen Portal einstellt – das geht nicht mehr. Schauen Sie sich an, wie er andere Objekte vermarktet. Gibt es professionelle Fotos ? Einen virtuellen Rundgang ? Wird die Anzeige auf mehreren Plattformen ausgespielt ?
Die Qualität der Vermarktung beeinflusst direkt, welchen Preis Sie erzielen. Das ist keine Meinung, das ist Fakt.
Referenzen und Bewertungen – echte Menschen, echte Erfahrungen
Google-Bewertungen sind nicht perfekt, aber sie sind ein Anfang. Achten Sie auf die Art der Bewertungen : Sind sie konkret ? Erwähnen sie Namen, Situationen, Details ? Oder klingen alle gleich und generisch ?
Noch besser : Fragen Sie den Makler direkt nach Referenzen. Ein guter Profi hat nichts dagegen, Ihnen zwei oder drei frühere Kunden zu nennen, die Sie kontaktieren können. Wer das ablehnt, hat vielleicht einen Grund dafür.
Das Bauchgefühl – unterschätzen Sie es nicht
Am Ende, nach allen rationalen Kriterien, bleibt da noch etwas anderes. Das Gespräch. Die Art, wie der Makler Ihnen zuhört. Ob er Ihre Fragen ernst nimmt oder sie wegwischt. Ob Sie das Gefühl haben, er arbeitet für Sie – oder nur für seine Provision.
Vielleicht klingt das etwas weich. Aber bei einer Transaktion, die oft mehrere Monate dauert und Hunderttausende Euro umfasst, ist Vertrauen keine Kleinigkeit. Wählen Sie jemanden, mit dem Sie wirklich sprechen können. Das macht am Ende den Unterschied.
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- Von admin
